Deutsche Medien gegen Trump

Die deutschen Medien schreiben fast ausnahmslos gegen Donald Trump, nicht jedoch gegen Hillary Clinton. In der neuesten Episode verstärkt die deutsche Presse was man in Amerika liest.

Die deutschen Medien schreiben fast ausnahmslos gegen Donald Trump, nicht jedoch gegen Hillary Clinton. In der neuesten Episode verstärkt die deutsche Presse was man in Amerika liest. Das Ereignis? Ein muslimischer Mann, Vater des US-Army Captains Humayun Saqib Muazzam Khan der in 2004 im Irak starb, sprach während des Demokratischen Parteitages. Er griff Trump scharf an. Er hielt Trump vor das dieser nie etwas für sein Land geopfert hat. Er fragte ob Trump jemals die US Verfassung gelesen habe und forderte Trump auf mal auf den Nationalfriedhof in Arlington zu gehen und dort zu sehen das alle Nationalitäten begraben sind.

Trump, er kann sich einfach nicht helfen, anstatt die Sache ruhen zu lassen, schoss zurück und twitterte dass die Frau Khans, die während seiner Rede mit Kopftuch neben ihm Stand und nichts sagte, wegen ihrer Religion eventuell nicht erlaubt war zu sprechen. Die Demokraten und die Presse reagierten empört. Auch die Republikaner sahen sich veranlasst Trumps Kommentar zu denunzieren.

Es stellen sich die Fragen ob Trump das Recht hat seine Kritiker zu kritisieren, und, wann das weise ist. Die erste Frage kann man mit ja beantworten, die zweite mit manchmal ja, manchmal nein. Khan wurde von den Demokraten gezielt eingesetzt um Trump als Rassisten darzustellen. Trump hätte vielleicht vorsichtiger reagieren sollen. Es erscheint nicht weise sich mit Menschen zu streiten deren Sohn für die USA starb.

Aber um Khans Kommentare in die Perspektive zu rücken: Moslems machen rund 1% der US Bevölkerung aus. Seit 2001 sind 14 Moslems im Dienste des US Militärs umgekommen, von insgesamt rund 6.000. Das heißt nur rund 0,25% der im Dienste des US Militärs umgekommen Soldaten sind Moslems. Khans Kommentar ist also nicht voll gültig, Moslems geben, im Vergleich zu anderen Religionen in den USA (z.B. Christen), viel weniger Blut für das Land. Wenn man sich den Nationalfriedhof in Arlington anschaut sieht man dort auf den Grabsteinen vor allem Kreuze. Einige Grabsteine tragen den David-Stern, sehr wenige den Halbmond.

 

Arlington Nationaler Friedhof

Arlington Nationaler Friedhof der USA

 

Die Demokraten und Khans Mutter behaupten sie hätte nicht gesprochen weil sie so von Trauer über den Verlust ihres Sohnes überkommen ist. Jedoch starb ihr Sohn vor 12 Jahren, und, wenn sie so von Trauer überkommen ist, warum stellt sie sich dann im Dienste der Demokraten auf die Bühne. Der Auftritt Khans war dennoch ein Meisterakt der Demokraten und Trump ist, nicht zum ersten Mal, voll in die Falle getappt. Jedoch muss man den Effekt abwarten. Nach unseren Recherchen schreibt keine deutsche Zeitung über diesen Hintergrund wie es dieser Artikel tut. Die deutsche Presse ist fast 100% gegen Trump.

Kerstin Vanderlindt